Das Basenbad

Wellness in der eigenen Badewanne – gönn dir dein wöchentliches Basenbad!

Basen-Bad im Meerwasser

 

Äusserlich angewendet ist ein Basenbad wunderbar entspannend und entzieht der Haut einen Teil der abgelagerten Säuren. Ein Basenbad habt übrigens auch einen sehr guten Einfluss auf Problemhaut wie Neurodermitis und ausserdem verschwinden unangenehme Ausdünstungen.

 

Therapeutisches Basenbad

Professionelle therapeutische Basenbäder werden sehr erfolgreich als Kuren angewandt bei starker Übersäuerung. Man badet 8 bis 12 Stunden oder sogar länger, mit kurzen Unterbrüchen natürlich. Ein solches Basendad löst tiefsitzende Schlacken und Säuren aus dem Körper. Dies kann schubweise geschehen und Schmerzen verursachen. Damit es nicht zu Rückvergiftungen kommt, sollte es von einem erfahrenen Heilpraktiker begleitet werden.

Wenn sich die Säuren aus dem Gewebe lösen, werden sie über das Blut in die Ausscheidungsorgane transportiert und verlassen auch über die Blase und den Darm den Körper. Nicht alles kann über die Haut ausgeschieden werden. Die gelösten Säuren, die im Blut zirkulieren, müssen abgepuffert werden durch Mineralstoffe, die man über die Nahrung oder basische Getränke aufnimmt.

 

Basenbad

Bei regelmässigen Basenbädern von etwa einer Stunde und einer gesunden, basischen Ernährung wird der Körper natürlich entgiftet und braucht keine langen Badekuren.

 

Das richtige Basensalz

Das Basensalz sollte kein Kochsalz NaCl enthalten, da dies nicht basisch ist, sondern eine gute Mischung aus Mineralien wie Kristallpulver oder Heilerde wie Zeolith enthalten, welches auch energetische „Knoten“ löst. Da wo Säuren sitzen, ist auf energetischer Ebene ein Stau, der durch eine gute Kristallpulver-Mischung gelöst werden kann. Zu beachten ist auch die Temperatur von maximal 37º C. Tiefere Temperaturen sollen sogar besser wirken. Die isotonische Osmose funktioniert nur, wenn alle Faktoren übereinstimmen. Ideal ist eine Zusammensetzung, die dem Fruchtwasser möglichst nahe kommt.

anorganische Mineralstoffe

Ein Basenbad sollte wirklich basisch sein, d.h. das Badewasser oder Fussbad auf einen PH-Wert von 8,5 erbringen.

Eines der Besten ist das Basenkonzentrat „Meine Base“ von P. Jentschura. Es besteht aus wertvollen, feinst gemahlenen Edelsteinen und Halbedelsteinen wie Achat, Citrin, Chrysopras, Chalcedon, Bergkristall, Karneol, Onyx und Saphir.

Das basische Mineralbad von „Moebert probas“ wurde 2004 neu entwickelt. Es ist sehr pflegend für die Haut und duftet wunderbar fein und frisch durch Teebaumöl, Aloe und verschiedene Kräuter. Seine Wirkung ist genau so gut, wie das oben genannte. Mehr Infos findest du hier – für die Leser aus der EU hier.

Eine belebende Mischung aus Meersalz, Heilkräuterextrakten und Mineral-Erde bekommt man in fertigen Mischungen im Bioladen oder in der Drogerie. Lavaerde, Bentonit und Zeolith sind sehr geeignete Mineral-Erden zur Ergänzung.

 

Basenbad

Dein Basenbad kannst du selber herstellen aus einer Mischung von Kaisernatron und Meersalz. Einfacher ist es natürlich, ein fertiges Basensalz zu erwerben. So kannst du sicher sein, dass der angestrebte pH-Wert auch erreicht wird.

 

Basenbad selber machen

Mit Natron lässt sich dein Basenbad ganz leicht selber herstellen.

Einfach 100 Gramm Natron in Pulverform in ein Vollbad geben. Wer es gern duftig mag, gibt einfach 5 Tropfen eines reinen ätherischen Duftöls aus biologischem Anbau hinzu.

Sei achtsam, dass du die Haut nicht auslaugst. Wenn „Waschfrauen-Finger“ entstehen, solltest du mehr Natron oder Basenpulver ins Wasser geben. Mit Natron oder Basensalz kannst du die Entsäuerung deines Körpers und somit einen ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt fördern.

BasenbadMeerbadesalz mit Algen selber herstellen.

So wird’s gemacht:
60 g Bittersalz
110 g Meersalz
30 g getrockneten Seetang
alles zusammen zu einem feinen Pulver vermahlen.
125 g Natriumbikarbonat dazu geben.
Gib vier bis acht Löffel des Badesalzes in die Wanne.

Wie viel davon es braucht, hängt vom Härtegrad des jeweiligen Leitungswassers ab. Je härter das Wasser, desto mehr Salz benötigt man. Mit einem Lakmuspapier kannst du messen, ob dein Bad einen PH-Wert von 8,5 aufweist.

Stark mineralische Salze reinigen die Haut und regen ihre Durchblutung an, harmonisieren das Säure-Basen-Gleichgewicht und führen zur Entspannung von Körper und Geist.

 

Wie kann ich das Basenbad sonst noch nutzen?

Basen-Fussbad – ein Esslöffel in einen Eimer warmes Wasser und die Füsse darin für mindestens eine halbe Stunde baden. Stell dir eine Thermosflasche heisses Wasser daneben, um das Fussbad warm zu halten. Selber mache ich die Fussbäder oft, wenn ich am Computer arbeite – das ist praktisch, wenn man sonst keine Zeit hat. Natürlich noch besser ist, es bewusst zu geniessen!

Basen-Strümpfe – am besten am Abend vor dem zu Bett gehen eine Löffelspitze Basensalz in ca 2dl gut warmem Wasser einrühren. Ein Paar Baumwollsocken hineinlegen und gut ausdrücken. Die feuchten Socken anziehen und ein dickes Paar Socken drüberziehen – über Nacht tun sie „ihre Arbeit“.

Basen-Wickel – ähnlich wie die Basen-Strümpfe verfahren, einfach mit Tüchern, die man sich um den Bauch, Talje, Nacken oder Gelenke wickelt oder auf Stellen auflegt. Über Nacht oder für eine Stunde wirken lassen.

 

14Basensalz-Kl

 

Basisches Peeling – reibe deinen feuchten Körper mit leicht angefeuchtetem Basensalz (eventuell auch mit Heilerde oder etwas Kokosfett mischen) ein und rubble ihn danach ab. Dann nur noch abduschen. Die alten Hautreste werden entfernt und die Haut stärker durchblutet. Du wirst den belebenden Effekt sofort spüren und dich ganz tief gereinigt fühlen.

basisches Deo – Du kannst eine Prise Badesalz mit ein paar Tropfen Wasser auch als Deo nutzen. Es hat den Vorteil, dass es keine belastenden Stoffe enthält und den Bakterien, die verantwortlich für den Schweissgeruch sind, den Nährboden entzieht. Es wird ihnen einfach zu basisch um zu existieren.

Probier’s einfach mal aus!

Wir wünschen ein erquickendes Basen-Bad

🙂

16Ber&KaKaruna und Bernard

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Das Basenbad

3 Gedanken zu „Das Basenbad

  • Pingback: Darmreinigung – sauber von Darm bis Kopf

  • 12. November 2015 um 13:37
    Permalink

    Vielen Dank für den ausführlichen Artikel! Ich mache seit vielen Jahren mein wöchentliches Basenbad, und fand besonders die Variante selbstgemacht mit Seetang sehr ansprechend! Können Sie mir einen Tipp geben,wo ich den herbekomme?
    Mir ist ein Punkt unklar geblieben: Sie schreiben einerseits kein NaCl, aber dann empfehlen Sie Meersalz, bzw. Das Bad von Jentschura, wo auch Meersalz enthalten ist. Das ist doch genauso NaCl oder etwas nicht? Würde mich freuen, von Ihnen zu hören!

    Antworten
    • 12. November 2015 um 20:45
      Permalink

      Hallo Caroline, vielen Dank für deinen Kommentar.

      Guten Seetang habe ich schon bei Orkos bekommen – in Rohkostqualität. Sicher gibt es aber auch andere Anbieter im Netz zu finden.

      NaCl ist das raffinierte „Speisesalz“, das nur noch die beiden Elemente Na-Cl enthält und somit nicht zu empfehlen ist – für gar nichts! Naturbelassenes Meersalz besteht zum grössten Teil auch aus NaCl, aber enthält auch andere Mineralien als „Gegenspieler“, die das NaCl „in Schach“ halten – fast so wie bei Himalaya-Kristallsalz, Halitsalz oder Ur-Steinsalz.
      NaCl ist dann schädlich, wenn es isoliert angewendet wird. NaCl in natürlicher Verbindung mit den anderen (meist über 80!!!) Mineralien, auch wenn diese nur in geringer Menge enthalten sind, ist förderlich für die Gesundheit. Bei Meersalz ist darauf zu achten, dass es naturbelassen und nicht raffiniert ist.

      Das Jentschura-Basenbad enthält, wie beschrieben, Edelsten/Halbedelstenpulver, welches sehr Mineralstoffreich ist und so noch mehr Mineralien dem natürlichen Meersalz „entgegenstellt“.

      Ich hoffe mit diesen Infos dienen zu können und bedanke mich für die gute Frage 😉
      Karuna

      Antworten

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