Vitamin D – das Sonnenhormon

 

Hast du wirklich genügend Vitamin D ? Wenn du Sonnenbäder liebst, die Sommerzeit geniesst, gerne baden gehst, dich wohl und gesund fühlst … dann bildet dein Köper im Sommer wahrscheinlich genügend Vitamin D. Eigentlich ist es genau genommen ein Hormon.

 

Vitamin D - Palmenstrand

Drei- oder viermal pro Woche, etwa eine halbe Stunde – ohne Sonnenschutzfliter! ohne Sonnencreme! – reichen aus, um optimal mit Vitamin D versorgt zu werden … Achtung! Sonnencreme lässt kein Sonnenlicht mehr in unseren Körper – es bleibt dunkel wie in einer Höhle! Wie soll sich da das Vitamin bilden?

 

Ein Video, das dies sehr eindrücklich zeigt:

 

Die Haut kann ohne Sonnenlicht kein Vitamin D produzieren. Lass also die Sonnencreme besser weg und geh lieber früher an den Schatten … 😉  Gemässigtes Sonnenbaden ist wichtig für unseren Körper!

 

Genügt die Wintersonne auch?

Wie sieht es ein paar Monate später aus, wenn du deine Vitamin D – Speicher nicht mehr füllen kannst? Bestenfalls hast du nach dem Sommer oder nach den Ferien Reserven für 4 bis 6 Wochen.

 

Vitamin D - Wintersonne

 

Wie kann ich sehen, dass ich genügend Vitamin D bekomme?

Du brauchst keine teuren Analysen – es gibt einen einfachen Trick, um zu sehen, ob die Sonne stark genug ist, dass dein Körper Vitamin D produzieren kann.

Wenn der Schattenwurf länger ist als der Gegenstand, dann ist die Bildung des Sonnenhormons nicht mehr möglich und sollte supplementiert werden!

 

Vitamin-D-Schattenwurf

Fast alle Menschen nördlich der Alpen haben akuten Vitamin D Mangel – sogar einen Vitamin-D-Spiegel im Blut von unter 10 ng/ml. Richtig gesund wäre ein Wert von über 60 ng/ml. Nicht nur im Winter, sondern auch während des ganzen Jahres, wenn wir tagsüber in geschlossenen Räumen wie Schulen, Büros und Hallen arbeiten, kann der Körper zu wenig oder gar kein Vitamin D produzieren und du gerätst unweigerlich in einen Vitamin-D-Mangel.

 

Was bewirkt ein Vitamin-D-Mangel?

Du wirst müde, bist vielleicht sogar über längere Zeit erschöpft. Schmerzen in den Füssen beim Stehen, im Nacken, im unteren Rückenbereich, Wadenkrämpfe, weisse Flecken oder Linien in Fingernägel – das alles könnte ein Hinweis auf einen Mangel sein. Wenn Vitamin D fehlt, kann auch das Kalzium nicht richtig eingebaut werden. Bei Vitamin D-Mangel über viele Jahre können noch viel schwerwiegendere Probleme entstehen. Von Osteoporose über Herz-Kreislaufprobleme bis zu Demenz und anderen Zivilisations-krankheiten werden durch diesen Mangel begünstigt. Vitamin D, Vitamin K, Kalzium und Magnesium gehören eng zusammen.

 

Vitamin D im Winter

 

Wo finde ich Vitamin D ?

Über die Ernährung wirst du deinem Körper leider nur unzureichende Mengen zuführen können. In unseren Breitengraden ist es darum dringend notwendig während der Winterzeit Vitamin D3 zu supplementieren, denn ausreichende Mengen an Vitamin D ist ein Schlüssel für die Gesundheit.

Vitamin D3 ist die aktivste Form von Vitamin D. Man kann es als oralen Spray, Tropfen oder Kapseln bekommen. Auch wenn dir Supplements und Kapseln unsympatisch sind, ist es doch das „kleinere Übel“. Jeden Euro, den du investierst für Vitamin D3, spart dir rund 18 Euro „Reparaturkosten“ – sprich; Arzt- & Krankenkassenkosten u.m.

Im Buch „Gesund in sieben Tagen“ von Dr. med. Raimund von Helden findest du interessante Studien. Hier sein Video:

 

 

Wissenschaftlich bekannt – aber verschwiegen ?

Es ist nicht erstaunlich, dass neuere Erkenntnisse zeigen, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Befindlichkeitsstörungen, Sterberate und Vitamin-D-Mangel gibt. In der Pathologie wurde festgestellt, dass jeder Tote, neben verschiedenen anderen Ursachen, einen akuten Vitamin-D-Mangel hatte. Das gibt zu denken!

 

Unsere eigene Schlussfogerung

 Wir selber nehmen Vitamin D3 6000i.E. und Vitamin K2 100mcg pro Tag.

02D3K2-Klein

Zu Beginn haben wir 10 Tage hochdosiert Vitamin D3 genommen, um über das Minimum von 60 ng/ml zu kommen.

Es ist, wie wenn man taucht – egal ob man 2 Meter oder nur 10 cm unter der Wasser-oberfläche schwimmt, kann man keine Luft holen. Man muss den Kopf über Wasser halten, um zu atmen. Der Vitamin-D-Spiegel sollte in möglichst kurzer Zeit über 60 ng/ml kommen, dass man „den Kopf über Wasser halten“ kann. Darum am Anfang hochdosiert einnehmen!

 

Vitamin D - Tauchen

Wenn du im Sommer selten ein Sonnenbad nimmst, solltest du in dieser Zeit auch 5000 bis 10’000 i.E. ergänzen. Allerdings sind die Angaben über den richtigen Tagesbedarf sehr unterschiedlich. Da das Vitamin fettlöslich ist, verschwindet es bei übergewichtigen Menschen zum Teil in den Fettreserven und ist so für den Körperhaushalt nicht mehr verfügbar. Siehe Artikel.

 

Wichtiger Hinweis

Vitamin D3 und K2 sollten immer gemeinsam eingenommen werden. Durch Vitamin D wird Kalzium in der Haut gebildet. Vitamin K2, Menachinon, aktiviert Osteocalzin und Proteine, die das Kalzium in die Knochen transportieren und es einbauen. Ohne Vitamin K2 würde das Kalzium z.B. an den Arterienwänden abgelagert werden. Ausserdem reguliert Vitamin K2 den Blutgerinnungs-Faktor und unterstützt das Herz.

Bei intakter Darmflora kann die Hälfte des Vitamin K2-Bedarfs durch die Darm-bakterien sythetisiert werden. Die anderen 50% sollten durch fettige, fermentierte Produkte wie Natto, eine fermentierte Sojaspeise aus Japan, oder Supplements zugeführt werden. Bei Osteoporose und Kalziummangel müssen Vitamin D und Vitamin K2 ergänzt werden, da nur durch diese fettlöslichen Vitamine, Kalzium eingebaut und gebunden werden kann. Siehe dazu den Beitrag von Dr. René Gräber.

Vitamin K1, Phyllochinon, auch für Blutgerinnung notwendig, findet man in Chlorophyll-haltigen Lebensmitteln, Blattgemüsen, Rosenkohl, Broccoli, Kohlrabi und Blumenkohl u.s.w. Interessanterweise stellt die Natur in fast den selben Nahrungsmittel Kalzium und Magnesium bereit: Blattgemüse, Wildkräuter wie Brennnessel, Federkohl, Rosenkohl, Broccoli, Kohlrabi, Spinat, Fenchel, Mohn, Nüsse Mandeln, Walnüsse, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, die Samen der Wassermelone, aber auch Weizenkeime, Vollreis, Hülsenfrüchte und Cacaobohnen enthalten reichlich Magnesium.

 

Natürliche Quellen für Vitamin D

Sonnenlicht – Vitamin D kann über die Nahrung nur in sehr geringen Mengen aufgenommen werden. Ob vegane, vegetarische oder konventionelle Ernährung macht kaum einen Unterschied. Vitamin D wird tatsächlich nur mit der Sonne auf natürliche Weise in der benötigten Menge gebildet.

Sonne - unser Vitamin-D-Spender

 

Ein paar Lebensmittel, die Vitamin D3 enthalten

Pilze: Champignons, Pfifferlinge, Shitake, Steinpilze
Sonnenblumenkerne
Nori-Algen
Avocado

Fetter Fisch

Fischschwarm-FrancoMan müsste täglich fast 500gr fetten Fisch essen, um genügend Vitamin D zu bekom-men. Dies würde jedoch gleichzeitig zu einer Vitamin A Überdosierung führen, weil Fisch-öl viel Vitamin A enthält.

 

Lassen wir also die armen Fische im Wasser.

 

… und wenden uns besser einem guten Supplement zu. Veganes Vitamin D3 wird aus Bio-Flechten (Lichen) gewonnen.

Samen

Vitamin D3 – ein fettlösliches Vitamin

Man sollte Vitamin D3 zusammen mit Avocado, Mandeln, Nüssen, Samen oder hochwertigem Öl einnehmen.

Gute Vitamin D3 Supplements findest du im Internet.

Wenn dein Körper mehr braucht wie nur Vitamin D, findest du unter „Minerals“ wichtige Informationen zu Mineralstoffen, Antioxidantien und Zellnahrung.

Faustregel für die Berechnung

4 x dein Körpergewicht x 1000 i.E = Wochenbedarf : 7 = Tagesbedarf.
10 – 14 Tage hochdosiert einnehmen zusammen mit Vitamin K2.

Beispiel bei ca 50kg Körpergewicht

4 x 50 = 200 x 1000 i.E. = 200 000 i.E. : 7 = ca 30 000 i.E./Tag = 6 Kapseln Vitamin D3 à 5000 i.E. plus 1–2 Kapsel Vitamin K2 à 100mcg/Kapsel – 2 Wochen lang für den Aufbau.

Danach je 1–2 Kapseln/Tag (Vitamin D3 5000 i.E. bis 10’000 i.E. und Vitamin K2 mind. 100 mcg pro Tag)

Für die richtige Dosis Vitamin D3 musst du dich selber schlau machen. Wir sprechen hier nur aus eigener Erfahrung und aus dem, was wir gelesen haben.

 

Buchtips

„Gesund in sieben Tagen – Erfolge mit Vitamin D Therapie“ Dr. med. Raimund von Helden

„Hochdosiert – die wundersame Auswirkung von Vitamin D3“   von Jeff T. Bowles

„Heilkraft D“ von Dr. Nicolai Worm

 

weitere Videos

Sonne, UV-Strahlen, Vitamin D und Gesundheit – von Prof. Dr. Michael F. Holick

Vitamin D3 – von Robert Franz, Gesundheitsexperte

Sonnen- und Vitamin-D-Mangel in der Überflussgesellschaft – von Prof. Dr. Jörg Spitz

Das Märchen vom unnötigen und gefährlichen Vitamin D – von Prof. Dr. Jörg Spitz

 

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Vitamin D – das Sonnenhormon, das uns glücklichlich macht!

7 Gedanken zu „Vitamin D – das Sonnenhormon, das uns glücklichlich macht!

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  • 19. Juni 2015 um 13:00
    Permalink

    Hallo Leute,
    ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich die Bedeutung von Vitamin D sehr unterschätzt habe. Anfangs habe ich die Anzeichen uns Symptome falsch gedeutet, doch nach einer Weile merkte ich, dass sich die Vitamin D Tropfen wirklich lohnen und Resultate zeigen. Meine Kopfschmerzen sind weg und auch mein Hautbild hat sich sehr verbessert. Ich würde jedem zu diesen Vitamin D Tropfen raten, wobei auch die Ernährung wie Fisch und Co äußerst effektiv ist.

    Antworten
    • 19. Juni 2015 um 21:45
      Permalink

      Danke dir für dein Feedback. Das beste ist noch immer, so viel Sonne zu tanken, wie man kann und braucht. Erst bei Sonnenmangel mit Vitamin D ergänzen. In Europa ist dies leider ein sehr grosser Teil des Jahres.

      Fisch essen hingegen wird nicht so viel nützen, weil man so grosse Mengen benötigen würde pro Tag, dass einer alleine sie gar nicht vertilgen könnte, und man bei den heutigen Meeren und Seen leider zu viele Schadstoffe, wie Schwermetalle und Parasiten mitessen würde in sehr ungesundem Verhältnis. Fisch essen ist tatsächlich nicht die Lösung.

      Die einzig natürliche und effektive Quelle für Vitamin D ist die Sonne! Die Sonne schenkt uns auch noch viele andere Energien, die sehr wichtig sind für unsere Gesundheit.

      Pflanzliches Vitamin D3 wird aus speziellen Flechten (Fliechen) hergestellt. Davon kann man auch nicht überall ausreichend in der Natur finden und essen, darum ist es einfacher sie in Kapselform zu schlucken (oder in Tropfenform oder als Spray).

      Liebe Grüsse, Karuna & Bernard

      Antworten
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